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Windows neuinstallieren
Dieser Exkurs gilt für Windows 95, ist aber für Windows 98 und ME ebenfalls geeignet.




INHALT


Vorbemerkung
zu diesem Thema
Welche Arten der Neuinstallation gibt es? Muss man die Festplatte formatieren? Was heißt "Überinstallieren"?

I. Zugriff auf das CD-Laufwerk? zu diesem Thema
Kann man unter DOS auf das CD-Laufwerk zugreifen oder unterstützt das BIOS eine Starteihenfolge beginnend mit dem CD-Laufwerk (erst ab Windows 98)? Wie erstelle ich eine Startdiskette?

II. Treiber vorhanden? zu diesem Thema
Hat man alle Treiber für die eingebauten Geräte (Grafikkarte, Soundkarte, Netzwerkkarte, ISDN-Karte)?

III. Programme und Seriennummern zu diesem Thema
Verfügt man über alle Programme, die man anschließend wieder installieren möchte, incl. der Seriennummern (insbesondere die Product-ID für die Windows-CD!)?

IV. Sicherung von Dateien zu diesem Thema
Welche Dateien müssen auf dem zu formatierenden Laufwerk gesichert werden (besondere Berücksichtigung von T-Online, Microsoft Internet Explorer und Microsoft Office) und wie macht man das am besten?

V. Festplatte vorbereiten zu diesem Thema
Anlegen von Partitionen, Formatieren der Partitionen.

VI. Windows Setup zu diesem Thema
Wie starte ich die Neuinstallation?

Abschließende Bemerkungen zu diesem Thema
Haftungausschluss






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Drüberinstallieren
(nur Windows 98 und ME)
Windows löschen Festplatte formatieren
Beschreibung Hierbei wird quasi ein neues Windows über das alte drüber gespielt. Das alte Windows wird komplett gelöscht und ein neues eingespielt. Die gesamte Windowspartition wird gelöscht, bevor Windows neu installiert wird.
Vorteile Fast alle Windows-Einstellungen bleiben erhalten. Lediglich einige Dateien werden ersetzt. Nach der Installation kann sofort mit den bestehenden Programmen weitergearbeitet werden. Alle windowsinternen Fehler werden ausgemerzt. Und es muss keine Datensicherung betrieben werden, denn alle anderen Verzeichnisse (z.B. "Eigene Dateien") bleiben unberührt. Fast alle Fehlermöglichkeiten werden eliminiert; auch die meisten Viren überleben diese Prozedur nicht. Man kann noch einmal "ganz von vorn" beginnen.
Nachteile Mit den verbleibenden Einstellungen bleiben evtl. auch die Fehler, wegen derer man die Neuinstallation durchgeführt hat. Alle Anwendungen (z.B. Textverarbeitung, etc.) und Treiber müssen noch einmal installiert werden, um sie in das neue Windows zu integrieren. Alle wichtigen Daten müssen vorher gesichert und zusätzlich natürlich auch noch einmal alle Programme und Treiber installiert werden.
Wie geht's? Legen Sie einfach Ihre Windows-CD ein und starten Sie das Setup-Programm.
Löschen Sie in reinem DOS das Windowsverzeichnis mit
deltree c:\windows
Starten Sie dann unter DOS das Setup-Programm von der CD.
Booten Sie von einer Startdiskette. Partitionieren und Formatieren Sie die Festplatte. Starten Sie dann unter DOS das Setup-Programm von der CD.
wichtige Kapitel keine I, II, III, VI alle
Achtung Nur mit derselben Win-Version überinstallieren!
Bei Win95 funktioniert Überinstallieren nicht!
Wenn Sie eine Update-CD von Windows haben, benötigen Sie auch noch eine frühere Win-Version!





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I. ZUGRIFF AUF DAS CD-LAUFWERK UNTER DOS

Bevor Sie Ihr bestehendes Windows löschen, müssen Sie unbedingt klären, ob Sie auch ohne Windows Zugriff auf Ihr CD-Laufwerk haben, sonst stehen Sie hinterher mit der Windows-CD da und kommen nicht an das darauf befindliche Setup-Programm heran! Um den Zugriff auf das CD-Laufwerk zu testen, benötigen Sie:
  1. eine Startdiskette, die den richtigen DOS-Treiber für Ihr CD-Laufwerk enthält,
  2. muss der Rechner natürlich so eingestellt sein, dass er beim Starten auch von dieser Startdiskette bootet!
Um den Zugriff auf Ihr CD-Laufwerk zu testen, legen Sie Ihre Startdiskette in das Disketten-Laufwerk und starten Sie den Rechner neu. Wenn der Rechner nun bis zum A-Prompt


startet, ist die zweite o.g. Voraussetzung schon mal erfüllt (der Rechner startet von der Diskette).
Vom A-Prompt aus müssen Sie nun noch testen, ob Sie vom dort auch Zugriff auf ihr CD-Laufwerk haben. Hierzu legen Sie die Windows-CD ein und wechseln Sie mit "d:" auf Ihr CD-Laufwerk. Wenn Ihr CD-Laufwerk einen anderen Buchstaben hat, müssen Sie natürlich den eingeben. Welchen Buchstaben Ihr CD-Laufwerk hat, erfahren Sie im Arbeitsplatz oder im Windows-Explorer. Nachdem Sie die Enter-Taste gedrückt haben, sollte das Prompt umspringen auf "D:>". Das bedeutet, dass das CD-Laufwerk erkannt worden ist. Um sicherzugehen, dass Sie nicht nur auf das Laufwerk sondern auch auf die darin enthaltenen Windows-CD zugreifen können, geben Sie am D:>-Prompt den Befehl "dir" ein. Nach Drücken der Entertaste (damit wird der Befehl "abgeschickt") müsste eine Liste von Dateien aufgeführt werden (siehe Abb.). Hierunter muss auch eine Datei mit Namen SETUP.EXE sein.

Inhalt einer Windows-95-CD, wie er nach dem Kommando DIR dargestellt wird

Ist das der Fall, können Sie sich beruhigt an das Löschen des Windowsverzeichnisses bzw. der ganzen Festplatte machen. Mit genau denselben Schritten wie eben werden Sie später die Neuinstallation starten. Nur werden Sie dann statt "dir" den Befehl "setup" eingeben.
Bevor Sie aber mit irgendwelchen Lösch-Aktionen beginnen, sollten Sie sich noch ein paar Gedanken machen und die folgenden Kapitel zumindest "überfliegen"!




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II. ALLE TREIBER BEREIT?

Mit dem Computer hat man auch einige Disketten oder CDs erhalten, auf denen die Treiber für bestimmte eingebaute Geräte mitgeliefert wurden. Diese Treiber werden nach der Neu-Installation wieder benötigt. Sollte man für eine der folgenden Komponenten keine Treiber-Diskette oder Treiber-CD finden, sollte man sich zumindest im Gerätemanager die Namen der entsprechenden Geräte und deren Treiber notieren. Hierzu über "Start, Einstellungen, Systemsteuerung, System" auf die Registerkarte "Gerätemanager" gehen und dort den entsprechenden Gerätetyp (bspw. "Grafikkarte") doppelt anklicken. Es erscheint daraufhin unter dem Gerätetyp der Name des entsprechenden Gerätes. Diesen Namen notieren. Ihn dann markieren (1x anklicken) und "Eigenschaften" wählen. Auf der Registerkarte "Allgemein" steht der Hersteller, auf der Karte "Treiber" stehen Pfad und Name der Treiberdateien. Auch diese Informationen notieren.

Abschließend auch noch die nicht eingebaute Hardware angucken. Hierzu alle Geräte überprüfen, die ebenfalls mit dem PC verbunden sind (Bildschirm, Drucker, Fax, Scanner, Telefonanlage, etc.). Sind für diese Geräte Treiber vorhanden, bzw. können Einstellungen für diese gespeichert werden?

Hat man die Treiber für einen Gerätetyp nicht auf mitgelieferter Diskette oder CD, muss man vor oder nach der Neu-Installation versuchen, einen entsprechenden Treiber entweder auf der Windows-CD zu finden, beim Hersteller anzufordern oder einen solchen aus dem Internet herunterzuladen. Hierzu sind die notierten Informationen notwendig.

Auch ohne sämtlich Treiber können Sie Windows neuinstallieren. Für die meisten Geräte werden dann zunächst Standardtreiber installiert, die zumindest den einfachen Windowsbetrieb ermöglichen.



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III. PROGRAMME UND SERIENNUMMERN

Wenn man schon bei den Programmen ist: Gut überlegen, ob alle wichtigen Programme auch wieder aufgespielt werden können. Das gilt vor allem für Free- und Shareware, die man sich aus dem Internet heruntergeladen hat. Da man oft später nicht mehr so schnell die Homepage des Herstellers findet, sicherheitshalber im Programm (oder in einer der TXT-Dateien) diese Information nachschlagen.

Das gilt insbesondere auch für die Seriennummern. Auch diese sind über das Programm zu erfahren (meist über das "?" in der Bearbeitungsleiste), wenn man sie nicht in seinen schriftlichen Unterlagen findet.
Ganz wichtig ist die Seriennummer von Windows ("Product-ID" genannt). Diese ist auf dem Zertifikat, das in der Regel auf der CD oder auf dem Handbuch prangt.

!!! OHNE PDRODUCT-KEY KEINE NEUINSTALLATION !!!

Sie können diese Information auch in der Registry einsehen. Gehen Sie auf "Start, Ausführen" und geben Sie hier "regedit" ein. Das öffnet den Registrierungseditor. Hier öffnen Sie den Schlüssel "HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion" (die "Schlüssel" sehen so aus wie Ordner im Explorer). Markieren Sie diesen Schlüssel (einmal anklicken). Im rechten Fenster suchen Sie nun die Zeichenfolge "Product-ID". Der rechts daneben stehende Wert ist die "Seriennummer", die Sie bei der Installation von Windows angegeben haben. Schreiben Sie diese Buchstaben- und/oder Zahlenkombination auf!

Bedenken Sie in diesem Zusammenhang, dass die mit heutigen PCs ausgegebenen sogenannten "Recovery-CDs" nur mit dem PC funktionieren, zu dem sie gehören! Es funktioniert also nicht, sich eine solche CD von einem Bekannten zu "leihen" oder brennen zu lassen. Abgesehen davon wäre das natürlich auch ungesetzlich!



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IV. SICHERUNG VON DATEIEN

Die zu sichernden Dateien sind auf jedem PC unterschiedlich, es kann keine allgemeingültige Anleitung geben. Es können hier nur Beispiele gegeben werden. Jeder Nutzer muss letztlich für sich selbst entscheiden, welche Dateien er behalten möchte und welche gelöscht werden können!
Ich beschreibe hier diejenigen Programme, mit denen ich zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Exkurses selbst gearbeitet habe, und diejenigen Dateien, die ich vor einer Neuinstallation sichern würde. Wenn Sie mit anderen Programmen arbeiten, kann ich leider in diesem Punkt nicht helfen.


Briefe, Tabellen, Dokumente
Microsoft-Office-Vorlagen
eMails (unter T-Online 3.0)
Homebanking (T-Online)
Internet-Explorer Favoriten
Audio-CD-Daten
Wie bereits angesprochen, sind die "wichtigen" Dateien auf jedem PC und bei jedem Nutzer unterschiedlich. Daher sollte man noch einmal genau überlegen, welche weiteren Dateien gesichert werden sollten. Hierbei kann es helfen, sich sämtliche installierten Programme noch einmal einzeln vorzunehmen (die meisten sind wahrscheinlich im Ordner "C:\Programme") und zu überlegen, ob für dieses Programm erhaltenswerte Daten existieren.
Als "Denkanstoß" seien noch einmal aufgeführt: Geburtstagslisten, Terminpläne, Kalendereinträge, Adressbücher, Highscorelisten von Spielen, Cliparts, Fotos, Webseitengestaltungselemente, Einstellungen für die Telefonanlage ...).



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V. VORBEREITEN DER FESTPLATTE

Alle Daten gesichert? Dann kann es losgehen!
Wenn Sie nur das Windowsverzeichnis löschen wollen, benötigen Sie nach Start von Startdiskette nur das Kommando "deltree c:\windows", das Sie nach einer Sicherheitsnachfrage noch einmal mit "J" bestätigen müssen.
Wenn Ihr Windowsverzeichnis anders, z.B. "Win95" heißt, müsste der Befehl natürlich "deltree c:\win95" heißen!


Wenn Sie dagegen die Festplatte komplett löschen wollen (oder zumindest die Partition C), folgen jetzt nacheinander diese Schritte:

A. Partitionieren der Festplatte
B. Formatieren der Partitionen 


A. Partitionieren der Festplatte

"Partitionieren" bedeutet soviel wie "Einteilen". Die Festplatte wird dabei in mehrere Partitionen "geteilt". Auf einer Partition können ein oder mehrere "logische Laufwerke" erstellt werden. Jede Partition bzw. jedes "logische Laufwerk" erhält dabei einen eigenen Laufwerksbuchstaben. Wenn Sie auf Ihrer Festplatte bspw. zwei Partitionen einrichten, haben Sie später die Laufwerke C: und D: auf Ihrer Festplatte. Sind auf der erweiterten Partition zwei "logische Laufwerke" angelegt, können Sie über die Laufwerke C:, D: und E: verfügen.
Andere Laufwerke (wie z.B. Zip- oder CD-Laufwerke) erhalten automatisch höhere Buchstaben (bspw. F:).

Außer bei ganz kleinen Festplatten (weniger als 1 GB), ist es immer sinnvoll, eine Festplatte in wenigsten 2 Partitionen zu unterteilen, wobei man auf der zweiten (erweiterten) Partition durchaus noch mehrere "logische Laufwerke" einrichten kann. So kann man bspw. Windows und die Programme auf einer Partition (C:) haben und die "Eigenen Dateien" auf einer zweiten Partition (D:). Bei einem Problem mit Windows oder bei der nächsten notwendigen Neuinstallation hat das 2 gravierende Vorteile:
  1. reicht es aus, lediglich C: zu formatieren, während die Daten auf D: unangetastet bleiben,
  2. das Erstellen von Sicherungskopien ist viel einfacher (im simpelsten Fall zieht man einfach sämtliche Ordner von C: auf D: herüber).
Wenn Ihre Platte bereits partitioniert war, haben Sie natürlich das Backup-Verzeichnis auf Partition D: erstellt und müssen jetzt nur Laufwerk C: formatieren (Sie können die nächsten Absätze überspringen und direkt bei Abschnitt B weiterlesen).
Hatten Sie dagegen bisher nur eine einzige Partition, ist es jetzt Zeit, die Festplatte zu partitionieren. Und das geht so:

Kurzbeschreibung: Nach dem Start des Partitionierungsprogramms FDISK löscht man zunächst die vorhandene Partition. Dann legt man eine neue "primäre DOS-Partition" in der gewünschten Größe an. Danach legt man eine "erweiterte DOS-Partition" an, deren Größe den gesamten restlichen Festplattenplatz umfassen sollte. auf dieser erweiterten DOS-Partition muss nun mindestens 1 "logisches Laufwerk" erstellt werden (man könnte hier auch mehrere Laufwerke innerhalb der erweiteren Partition anlegen). Schließlich muss man noch die "aktive Partition festlegen", damit das System weiß, wo das zu ladende Betriebssystem liegt. Nun ist die Partitionierung perfekt und die angelegten Laufwerke können/müssen formatiert werden.

ausführliche Beschreibung: Starten Sie von Startdiskette bis zum A:>-Prompt (wenn das nicht funktioniert, muss die Startreihenfolge im BIOS Wie geht das? so eingestellt werden, dass A: das erste Startgerät ist. Diese Prozedur ist im Abschnitt "Zugriff auf das CD-Laufwerk unter DOS" beschrieben).
Am A:>-Prompt geben Sie ein "dir c:/p". Sie sehen nun in der obersten Zeile "Datenträger in Laufwerk C: heißt.....". Merken Sie sich diesen dort angegebenen Namen oder schreiben Sie ihn auf - Sie brauchen ihn gleich!
Nun geben Sie wieder am A:>-Prompt "fdisk" ein. Das startet das Partitionierungsprogramm.
Es folgt evtl. ein Bildschirm mit der Nachfrage, ob die Unterstützung (für große Festplatten) aktiviert werden soll. Hier mit "J" (für Ja) antworten.
Das Fdisk-Hauptmenü bietet 4 Optionen an:

  1. DOS-Partition oder logisches DOS-Laufwerk erstellen
  2. Aktive Partition festlegen
  3. Partition oder logisches Laufwerk löschen
  4. Partitionierungsdaten anzeigen
Zuerst muss die vorhandene Partition gelöscht werden, da sonst keine neuen angelegt werden können. Hierzu Option 3 ("Partition oder logisches Laufwerk löschen") wählen. Während dieser Prozedur müssen Sie den Namen des zu löschenden Laufwerks eingeben. Hier geben Sie nun den Namen ein, den Sie vorhin mit dem DIR-Kommando in Erfahrung gebracht haben.
Bei einer einzigen Partition ist das Löschen nur 1 Arbeitsschritt. Sollten Sie allerdings auch eine erweiterte Partition haben, in dem logische Laufwerke angelegt sind (und Sie diese verändern wollen), so müssen Sie zunächst alle logischen Laufwerke einzeln löschen, bevor Sie die erweiterte Partition löschen können. Alle diese Löschaufgaben werden immer mit Auswahl des Menüpunktes 3 eingeleitet.
Wenn Sie alle vorhandenen Laufwerke und Partitionen gelöscht haben, wählen Sie die Option 1 ("DOS-Partition oder logisches DOS-Laufwerk erstellen") und in der folgenden Auswahl "Primäre DOS-Partition erstellen". In der folgenden Abfrage mit "N" für Nein anweisen, dass nicht der gesamte Speicherplatz für diese "primäre Partition" verwendet wird (denn wir wollen ja noch eine zweite Partition anlegen). Nun die Größe für die "primäre Partition" angeben. Hierzu gibt man am einfachsten die entsprechende Prozentzahl (z.B. 50%) ein - Sie können aber auch die exakte Größe in MB angeben. Wenn die erste Partition erstellt ist, kommen Sie mit der Esc-Taste zurück ins Fdisk-Hauptmenü. Hier nun wieder Option 1 wählen und eine "Erweiterte DOS-Partition" anlegen. Deren Größe so wählen, dass der gesamte restliche Festplattenplatz genutzt ist.
Zurück im Hauptmenü wieder mit Option 1 auf dieser "erweiterten Partition" nun ein "Logisches Laufwerk" erstellen (Sie können hier nun auch mehrere "logische Laufwerke" auf der erweiterten Partition anlegen, wenn Sie eine sehr große Festplatte haben).

Wenn die beiden Partitionen und die gewünschten logischen Laufwerke angelegt sind, im Hauptmenü die Option 2 ("aktive Partition festlegen") wählen und diejenige Partition angeben, auf der später Windows installiert wird (also Partition 1, Laufwerk C:).

Zum Schluss kann man sich unter Option 4 des Hauptmenüs die "Partitionierungsdaten ansehen". Hier sollten jetzt Ihre beiden Partitionen angezeigt werden. Links neben Partition 1 sollte der Laufwerksbuchstabe "C:" stehen, als "Typ" sollte hier "PRI DOS" für "primäre DOS-Partition" stehen (neben der 2. Partition sollte "EXT DOS" für "erweiterte DOS-Partition" stehen). Vergewissern Sie sich hier noch einmal, dass Sie die Größen der beiden Partitionen richtig angegeben haben.

Mit der Esc-Taste kehren Sie ins Fdisk-Hauptmenü zurück; ein weiteres ESC beendet Fdisk; sie landen wieder am A:>-Prompt.


B. Formatieren der Partitionen
Neu angelegte Partitionen müssen zuerst formatiert werden, bevor Daten darauf gespeichert werden können. Und das geht so:

Am A:>-Prompt (bei eingelegter Startdiskette) den Befehl "format c:" eingeben. Die Sicherheitsnachfrage, dass dabei alle Daten auf diesem Laufwerk gelöscht werden, mit "J" für Ja beantworten.

Nun erfolgt der Formatierungsprozess. Der Fortschritt wird in Prozent angegeben. Am Ende wird gefragt, ob man einen Laufwerksnamen angeben will (wenn man dies jetzt nicht tut, kann man es jederzeit später unter den "Eigenschaften" des Laufwerks nachholen).

Dies wiederholt man mit "format d:" usw., bis man alle neu angelegten Laufwerke formatiert hat. Dann kann die Installation von Windows gestartet werden.




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VI. WINDOWS INSTALLIEREN

Wenn Sie den PC von CD-ROM starten können (siehe Kapitel I), tun Sie dies und wählen aus dem Startmenü den Punkt "Windows-Setup starten" (oder so ähnlich). Das Installationsprogramm führt durch die Installation.

Wenn Sie nicht von CD-ROM starten können oder wollen (mit einer Win95-CD geht das ja in keinem Fall), starten Sie mit eingelegter Startdiskette zum A:>-Prompt. Legen Sie die Windows-CD in das Laufwerk ein und wechseln am A:>-Prompt auf das CD-Laufwerk durch Eingabe von "E:" (wenn Sie zwei Partitionen angelegt haben, wird E: wahrscheinlich der Buchstabe Ihres CD-Laufwerks sein. Wenn Sie nur eine einzige Partition haben, ist es dagegen wahrscheinlich der Buchstabe "D"). Wenn das Prompt auf "E:>" (bzw. "D:>")umgesprungen ist, geben Sie am E:>-Prompt "Setup" ein!
Nun startet das Windows-Setup-Programm und führt durch die weiteren Installationsschritte, die eigentlich selbsterklärend sind und keiner weiteren Erklärung bedürfen.

Nach Beendigung des Windows-Setup-Programms wird der PC automatisch neu gestartet und es beginnt die Hardware-Erkennung. Danach gibt's wieder einen Neustart und es werden die Treiber für die erkannte Hardware erstellt. Viele Treiber erkennt Windows selbständig und bindet diese auch automatisch ein. Aber eventuell wird hier nach Treibern für bestimmte Geräte gefragt, die man dann entweder auf der Windows-CD oder auf den im Kapitel II angesprochenen Treiber-Disketten bzw. Treiber-CDs findet.
Keine Sorge, wenn doch noch ein Treiber fehlt: man kann diesen auch später nachinstallieren!

Wenn Windows korrekt installiert wurde, landet man nach einem der automatischen Neustarts am bekannten Windows-Desktop. Nun kann man mit der Installation der weiteren Programme beginnen oder zunächst einmal die gewünschte Bildschirmauflösung einstellen (denn mit den anfänglichen 640*480 Pixeln kommt man ja wirklich nicht gut zurecht...)



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ABSCHLIESSENDE BEMERKUNGEN

Diese Auflistung ist als Hilfe zu verstehen. Ich übernehme keine Verantwortung dafür, dass evtl. nicht alle wichtigen Dateien, Programme, Geräte, etc. hier aufgeführt sind.

Wer sich an diese Anleitung hält, tut dies auf eigenes Risiko!

Datenverluste sind bei Formatierung und Neuinstallation nie auszuschließen. Die vorliegende Anleitung soll helfen, diese Verluste zu vermeiden oder zumindest in Grenzen zu halten.

Ich hoffe, hiermit einige "Denkanstöße" gegeben zu haben und wünsche:

Viel Erfolg bei der Neuinstallation !!!





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